Bei der Demo zur Hochschulrektorenkonferenz in Leipzig waren nach Veranstalterangaben rund 9.000 Protestierende unterwegs. Aus Merseburg waren etwa 100 Studierende gekommen, um gegen Studiengebühren und eine Ökonomisierung der Universität zu demonstrieren. Redner auf den zahlreichen Kundgebungen wiesen darauf hin, dass die Studierenden eine eigene Stimme hätten und nicht nur von der HRK bestimmt werden solle.
Presseberichte gab es in fast allen großen Zeitungen, im ZDF, ARD und MDR. In der Sendung "Sachsen-Anhalt Heute" im MDR konnte man gar die Merseburger bei der Busabfahrt beobachten.
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Nur nutzen derzeit leider viel zu wenig Studenten an der Hochschule die Möglichkeit, ihre Stimme gegen diese Zustände zu erheben...Ist es Angst vor der Autorität oder einfach nur geradlieniges Denken?
AntwortenLöschenGute Frage. Ich glaube, dass viele Merseburger noch nicht begreifen, dass die derzeitigen Einschnitte in den Hochschulen sehr wohl auch uns betreffen. Das könnte an mangelndem Interesse liegen. Wir sollten es als unsere Aufgabe sehen, dieses Interesse wieder zu fördern und den Studierenden Hinweise geben, warum unsere Stimme doch etwas zählt und was wir verändern können und sollten.
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