Sonntag, 6. Dezember 2009

Aufruf: Kultusminister nachsitzen!

Ein breites, gesellschaftliches Bündnis ruft auf zum Protest

gegen die Kultusministerkonferenz am 10. 12.2009 in Bonn



Die „Kultusminister“ haben die Möglichkeit Veränderungen im Bildungssystem vorzunehmen und wir wollen, dass sie diese auch nutzen! Die „Kultusministerkonferenz“ ist aller KultusministerInnen der 16 Bundesländer, welche für Bildung und Erziehung, Hochschulen und Forschung sowie weitere kulturelle Angelegenheiten zuständig sind. Also für die Bereiche, die uns Studierende, direkt betreffen. Und wenn sie über diese Themen beraten, werden unsere Forderungen und Interessen nicht beachtet.
 
Was tatsächlich herauskommt bei dieser Politik, das sind weitere Verschlechterungen im Bildungssystem, wie in den letzten Jahren z.B. der Abbau von demokratischer Mitbestimmung in Schule und Hochschule, die Einführung der Studiengebühren, der Lern-Terror durch zentrale Prüfungen, durch das Bachelor/Master-System.



Vor der Kamera werden uns die KultusministerInnen vielleicht wieder einmal erzählen, wie toll sie es finden, dass sich Jugendliche z.B. beim Bildungsstreik „engagieren“, und dass sie unsere „Vorschläge“ auf jeden Fall „berücksichtigen“ werden. Damit aber unsere Interessen von den PolitikerInnen großzügigerweise „berücksichtigt“ werden, müssen wir gemeinsam dafür kämpfen – und können uns nicht auf ihre Versprechungen verlassen!

Der Protest gegen die 16 KultusministerInnen ist oft über das ganze Land verstreut. Jetzt kommen sie alle in Bonn zusammen – und es wird eine Demonstration und eine Blockade geben! Um bei der Bildung und Erziehung der KultusministerInnen etwas nachzuhelfen, helfen vielleicht ein paar Stunden ‚Nachsitzen‘ bei ihrer Konferenz– z.B. durch eine Blockade! Unterstützt uns dabei, die MinisterInnen ‚nachsitzen‘ zu lassen!

Weitere Infos unter http://www.kmk-nachsitzen.de/

Das „Bildungsbündnis Merseburg“ unterstützt diesen Protest und ruft alle Studenten der FH Merseburg auf nach Bonn zu fahren und die Aktionen zu unterstützen.

Wir bemühen uns derweil um einen Fahrtkostenzuschuss durch den Stura. Weitere Infos dazu Montag.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen